Wie Zink die weibliche und männliche Fruchtbarkeit steigert

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Zink besitzt mehrere Vorteile für die Fruchtbarkeit: Für Männer ist es ein essentielles Spurenelement zur Produktion gesunder Spermien. Für Frauen ist es sowohl vor als auch während der Schwangerschaft wichtig – sowohl für sie selbst als auch für das heranwachsende Baby.

Zink (Zn) ist ein essentielles Spurenelement für die menschliche Ernährung. Es ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Enzymsysteme, einschließlich des DNS Polymerase-Komplex, also der Zellteilung und ist daher entscheidend für die menschliche Fortpflanzung. Es ist ebenso ein wichtiger Katalysator für chemische Reaktionen im menschlichen Körper.

Ein Zn-Mangel kann daher zu hormonellen Ungleichgewichten und beeinträchtigter Zellteilung führen. Dies wiederum hat direkte, negative Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit.


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Zink und die männliche Fruchtbarkeit

Zink ist in hohen Anteilen im Sperma vorhanden, da es als Baustein für die Synthese von Spermienmembran und -schwanz benötigt wird. Tatsächlich haben Studien eine Korrelation zwischen niedrigen Zinkkonzentrationen im Samen und Unfruchtbarkeit bei Männern gezeigt 1.

Wenn dem männlichen Fortpflanzungssystem Zn entzogen wird, ist eine normale Spermienreifung nicht möglich. Den Spermien mangelt es an Stärke und Beweglichkeit, um die Eizelle zu erreichen und befruchten. Darüber hinaus kann der Testosteronspiegel negativ betroffen sein, da Zn die Hormonproduktion beeinflusst. So entstehen eine Reihe von Fruchtbarkeitsstörungen.

Zusätzlich steigt bei der Frau das Risiko einer Fehlgeburt aufgrund von Chromosomenstörungen, die z.T. auf ein unzureichendes Zn-NIveau zurückzuführen sind.

In einer Studie untersuchten die Forscher den Zusammenhang zwischen Zn-Konzentration im seminalen Plasma und der Spermienqualität fruchtbarer und unfruchtbarer Männer 2. Die Studienteilnehmer umfassten 107 Männer mit unbekannten Unfruchtbarkeitsursachen und 103 fruchtbaren Männern mit zum Zeitpunkt der Studie schwangeren Frauen. Zur Bestimmung der Zinkkonzentration im seminalen Plasma wurde die Atomabsorptionsspektroskopie eingesetzt. Die Spermien wurden auch in Bezug auf Dichte, Beweglichkeit und Lebensfähigkeit analysiert.

Ergebnisse

Die Studie ergab, dass

  • die Zinkanteile im seminalen Plasma bei den unfruchtbaren Männern im Vergleich zu den fruchtbaren Männern bedeutend niedriger waren.
  • außer beim Spermavolumen, die unfruchtbaren Männer bedeutend niedrigere Spermawerte hatten im Vergleich zu den fruchtbaren Männern.
  • es eine signifikante Korrelation von Spermiendichte, -lebensfähigkeit und -beweglichkeit zu den Zinkkonzentrationen im seminalen Plasma gab.

Diese Studie hebt also die Verbindung zwischen niedrigem Zn-Niveau und verminderter männlicher Fruchtbarkeit hervor. Im Gegenzug gab es auch mehrere Studien, die eine Verbesserung der männlichen Fruchtbarkeit nach einer Zn-Nahrungsmittelergänzung aufzeigten 3, 4.

Zink und die weibliche Fruchtbarkeit

Zink spielt eine Rolle bei der Regulierung weiblicher Fortpflanzungshormone, da für die Synthese von Östrogen und Progesteron Zink benötigt wird. Ohne dieses Zink können die resultierenden hormonellen Ungleichgewichte die Fruchtbarkeit reduzieren aufgrund

  • unregelmäßiger Menstruation
  • gestörter Ovarialfunktion. Da Zn für den Proteinstoffwechsel benötigt wird, kann die Reifung der Eizelle unterbrochen werden.
  • suboptimalem Niveau der Follikelflüssigkeit, welche auf Zn basiert. Diese wird benötigt, um die Eizelle durch die Eileiter zu transportieren.

Unterstützung gesunder Schwangerschaften mittels Zink

Zn ist auch während der Schwangerschaft selbst wichtig. Eine Studie, welche die Zn-Konzentration bei Frauen während ihrer ersten Schwangerschaft untersuchte, bestätigte eine Korrelation zwischen Zn und gesunden Schwangerschaften 5. Insgesamt nahmen 84 Erstmütter an der Studie teil, welche verschiedene Aspekte von Geburtswehen und der Gesundheit des Kindes untersuchte.

Ergebnisse

Die Studie ergab, dass

  • bei Frauen mit Geburtskomplikationen, wie etwa atonischen Blutungen oder abnormalen Geburtswehen, in der frühen Schwangerschaftphase signifikant niedrigere Zn-Anteile im Serum nachgewiesen wurden.
  • Frauen mit frühgeborenen Babys in der frühen Schwangerschaft signifikant niedrigere Zn-Anteile im Serum hatten.
  • Ein Baby wurde mit einem kongenitalen Herzfehler geboren. Die Mutter besaß die niedrigste Serum-Zn-Konzentration von allen Teilnehmerinnen. Es gab keine weitere ungewöhnliche Ergebnisse.
  • Frauen mit normalen Geburten und gesunden Babys hatten signifikant höhere Serum-Zn-Konzentrationen im Vergleich zu den restlichen Studienteilnehmerinnen.

Diese Studie legt nahe, dass ein Zn-Mangel negative Auswirkungen auf die Geburtswehen und die fötale Entwicklung hat.

Zinkquellen

Meeresfrüchte gehören mit zu den besten Quellen für Zn. Weitere zinkreiche Lebensmittel sind Lamm, Hühnchen, Schwein, Rind, Spinat, Cashew-Nüsse, Kürbissamen, Champignons und Bohnen.

Zusammenfassung

Zink ist ein gut erforschtes Spurenelement. Es hat sehr wichtige Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit, da ohne ausreichende Zn-Konzentrationen die Entwicklung von Spermien und Eizelle beeinträchtigt werden. Ein niedriger Zn-Spiegel steht in engem Zusammenhang mit Unfruchtbarkeit und Komplikationen während der Schwangerschaft.

Der Einsatz von Zink für Spermienbeweglichkeit und Schutz der DNA

Zink ist ein wichtiger, die männliche Fruchtbarkeit steigernder Nährstoff, aber es ist auch nur einer von mehreren sogenannten Fertilitätsnährstoffen. Diese verbessern die männliche Fruchtbarkeit auf verschiedenen, sich ergänzenden Wegen.

Klinische Forschungsarbeiten haben durchweg gezeigt, dass

  • oxidativer Stress der größte einzelne Faktor für verminderte männliche Fruchtbarkeit durch DNA Schäden 6 ist. Dieser kann mit den richtigen Antioxidantien sehr effektiv reduziert werden.

  • Die Kombinationen mehrerer Nährstoffe sind effektiver bei der Verbesserung der männlichen Fruchtbarkeit als einzelne Mikronährstoffe 7 , da “eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied”.


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Literaturverzeichnis

  1. “Caldamone, M. et.al. (1979). Seminal zinc and male infertility. Urology, Volume 13, Issue 3, (pp. 280-281)”[]
  2. “Chia, S. et.al. (2000). Comparison of zinc concentrations in blood and seminal plasma and the various sperm parameters between fertile and infertile men. Journal of Andrology, Volume 21, Issue 1, (pp. 53-57).”[]
  3. “Abbasi, A. et.al. (1980). Experimental zinc deficiency in man. Effects on testicular function. The Journal of Laboratory and Clinical Medicine, Volume 96, Issue 3, (pp.544-50).”[]
  4. “Tikkiwal M. et.al. (1987). Effect of zinc administration on seminal zinc and fertility of oligospermic males. Indian Journal of Physiology Pharmacology, Volume 31, Issue 1, (pp. 30-34).”[]
  5. “Jameson, S. (1976). Zinc and copper in pregnancy, correlations to fetal and maternal complications. Acta Medica Scandinavica, Volume 200, Issue S593, (pp. 5-20).”[]
  6. “http://humupd.oxfordjournals.org/content/14/3/243.full”[]
  7. “Imhof, Martin et al., “Improvement of sperm quality after micronutritient supplementation”[]

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