Wie Eisen die Fruchtbarkeit der Frau und ein gesundes Geburtsgewicht unterstützt

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Forschungen zeigen, dass Eisenmangel zu Problemen mit Unfruchtbarkeit führen kann. Schlechte Eisenwerte in der Schwangerschaft können sich zudem negativ auf die Entwicklung des Fötus auswirken.

Eisen (Fe) findet sich in jeder Zelle. Eisen ist ein wichtiges Mineral für Hämoglobin, das der Körper für den Transport von Sauerstoff braucht. Ohne genug Eisen geht dem Körper die Energie aus und er wird anfällig für Anämie. Aufgrund der Menstruation tritt Eisenmangel bei Frauen häufiger auf. Dies kann zu Problemen bei der Empfängnis und in der Schwangerschaft führen.

Niedriger Eisenspiegel und Ausbleiben des Eisprungs (Anovulation)

Anovulation ist der Begriff, der eine ungesunde Eizelle und einen ausbleibenden Eisprung bezeichnet. Forschungen haben ergeben, dass eine Verbindung zwischen einem ausbleibenden Eisprung und einer unzureichenden Eisenversorgung besteht.

An einen großen von 1991 bis 1999 durchgeführten, langfristigen Kohortenstudie waren 18.555 Frauen vor der Menopause beteiligt, die versuchten, schwanger zu werden 1. Bei keiner der Frauen waren bisher Probleme mit der Fruchtbarkeit aufgetreten.

Ergebnisse

Das Forscherteam kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Bei 438 der Frauen wurde eine Anovulation festgestellt, die der Hauptgrund der Unfruchtbarkeit war.
  • Bei Frauen, die regelmäßig Eisen als Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, war das Risiko von Problemen mit dem Eisprung viel geringer (relatives Risiko von 0,60 %, 95 % Konfidenzintervall 0,39 – 0,92).

Diese Studie zeigt eine eindeutige Verbindung zwischen einem niedrigen Eisenspiegel und Fruchtbarkeitsproblemen. Frauen, die sich eine Schwangerschaft wünschen, sollten die Eisenwerte in ihrem Blutserum untersuchen lassen.

In einem Hämotokrit-Test kann der Prozentsatz der roten Blutkörperchen im Körper gemessen werden. Die normalen Werte liegen bei Frauen zwischen 34,9 und 44,5 Prozent. Ein gesunder Hämoglobinspiegel liegt zwischen 12,0 und 15,5 g Hämoglobin pro dl. Niedrige Werte beim Hämoglobin und den roten Blutkörperchen können auf einen Eisenmangel hindeuten.

Weitere Hinweise sind rote Blutkörperchen, die kleiner und blasser als normal sind. Auch ein niedriger Spiegel des Proteins Ferritin deutet auf schlechte Eisenwerte hin.

Ein niedriger Eisenspiegel kann sich negativ auf das Geburtsgewicht auswirken.

In einer anderen Studie aus dem Jahr 2003 wurden die Auswirkungen von Eisen-Nahrungsergänzugen in der Schwangerschaft auf Anämie und das Geburtsgewicht untersucht. 2. Die Forscher wollten herausfinden, ob die Gabe von Eisen als Nahrungsergänzung sich positiv auf die Schwangerschaft auswirken kann.

In der Studie wurden 513 Frauen in der 20. Schwangerschaftswoche untersucht. Jeder Frau wurde nach dem Zufallsprinzip entweder ein Placebo oder 30 mg Eisen(II)-sulfat zugeteilt, das sie über einen Zeitraum von 8 Wochen einnehmen sollte.

Ergebnisse

Das Forscherteam kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Frauen, die bis zur 28. Schwangerschaftswoche Eisen als Nahrungsergänzung erhielten, brachten Babys mit deutlich höherem Geburtsgewicht im Vergleich zur Placebo-Gruppe auf die Welt.
  • Bei diesen Frauen kamen auch Frühgeburten von Babys mit geringem Gewicht deutlich seltener vor.

Wie bei den meisten Nährstoffen steigt auch der Eisenbedarf während der Schwangerschaft. Dies gilt besonders nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft. 3. Eisen wird benötigt, um das Wachstum der Plazenta und des Fötus zu erhalten. Zudem ist das Mineral wichtig, damit der Fötus seine eigenen Eisenreserven aufbauen kann.

Gute Eisenquellen

Eisen ist in zwei Hauptformen, sogenannte Hämeisen und Nicht-Hämeisen, verfügbar. Hämeisen stammt hauptsächlich aus Tieren. Gute Quellen für Hämeisen sind unter anderem Fisch, mageres rotes Fleisch und Hühnchen. Nicht-Hämeisen Quellen sind pflanzlich, wie z.B. dunkles Blattgemüse, Bohnen, Linsen, mit Eisen angereicherte Cerealien und Vollkornbrot. Auch in Pflanzen finden sich Spuren von Hämeisen. Hämeisen wird im Vergleich zu Nicht-Hämeisen besser vom Körper absorbiert. 4.

Zusammenfassung

Aufgrund der Menstruation neigen Frauen zu einem niedrigen Eisenspiegel, der zu Fruchtbarkeitsproblemen führen kann. Anämie kann eine Anovulation auslösen. Wenn ein niedriger Eisenspiegel festgestellt wird, kann eine Nahrungsergänzung helfen, die Fruchtbarkeit zu verbessern. Zudem ist Eisen wichtig, damit sich der Fötus in der Schwangerschaft gesund entwickeln und wachsen kann.


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Literaturverzeichnis

  1. “Chavarro, J. et.al. (2006). Iron intake and risk of ovulatory infertility. Obstetrics and Gynecology, Band 108, Ausgabe 5, (S. 1145-52).”[]
  2. “Cogswell, M. et.al. (2003). Iron supplementation during pregnancy, anemia, and birth weight: a randomized controlled trial. American Society for Clinical Nutrition, Band 78, Ausgabe 4, (S. 773-81).”[]
  3. “Bothwell, T. (2000). Iron requirements in pregnancy and strategies to meet them. American Society for Clinical Nutrition, Band 72, Ausgabe 1, (S. 257-64)”[]
  4. “Uzel, C. and Conrad, M. (1998). Absorption of heme iron. Seminars in Hematology, Band 35, Ausgabe 1, (S. 27-34).”[]

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