Fruktose ist ein im Samen enthaltener Zucker. Es liefert Energie für die Spermien. Ist es zu niedrig, sind die Spermien beim Schwimmen und Befruchten einer Eizelle benachteiligt.

Das Fehlen oder ein niedriges Niveau an Fruktose im Samen kann auf ein Problem mit dem Samenbläschen (Bläschendrüse) hindeuten1.

Anatomie - Wo ist die Bläschendrüse / Samenbläschen?

Die Bläschendrüse ist beim Mann paarig angelegt und liegt im Bereich des Beckens nahe der Prostata. Sie ist etwa fünf Zentimeter lang und besteht aus einem einzigen 15 Zentimeter langen, mehrfach gewundenem Gang mit einem weiten Lumen. Sie Bläschendrüse produziert ein alkalisches Sekret, das reich an Fructose ist und etwa 70 % des flüssigen Anteils des Spermas ausmacht.

Die Weltgesundheitsorganisation erachtet 13 μmol (oder ungefähr 3 mg/ml) als die untere Referenzgrenze für den Fruktoseanteil pro Probe2.

Die männliche Fruchtbarkeit sinkt

Carlsen et al analysierten 61 Studien mit insgesamt 14.947 Männern aus den Jahren 1938 bis 1991 auf ihre Spermiendichte und durchschnittliches Samenvolumen. Ihre Ergebnisse zeigen eine signifikante Abnahme des durchschnittlichen Samenvolumens von einem Durchschnitt von 3,40 ml auf 2,75 ml (p=0,027)3. Dies beweist eine Abnahme des Volumens von 20 Prozent, sowie eine signifikant verringerte Spermaproduktion von 58 Prozent über 50 Jahre hinweg4.

Statistiken und Ursachen

Jedes sechste Paar (15%) schafft es nicht innerhalb von 12 Monaten natürlich schwanger zu werden. Ungefähr 40% dieser Fälle werden vom „männlichen Faktor“, also männlicher Unfruchtbarkeit, verursacht5.

Obwohl die Ursachen immer noch nicht vollständig nachvollzogen werden können, werden sie oft mit schlechter Ernährung, die arm an wichtigen Nährstoffen ist, und der wachsenden Einwirkung von Giften aus unserer Umwelt in Verbindung gebracht.

Wege zur Steigerung der männlichen Fruchtbarkeit

Im Gegensatz zur Frau, deren Fruchtbarkeit im Wesentlichen altersbedingt ist, kann der Mann viel tun, um seine Fruchtbarkeit zu verbessern. Dies beinhaltet Entscheidungen zum Lebenswandel, wie etwa der Verzicht auf Fastfood, Nikotin und Alkohol sowie regelmäßige Bewegung, erholsamer Schlaf und das Vermeiden von Stress.

Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass durch die Einnahme folgender Nahrungsergänzungsmittel eine Steigerung der Spermienzahl erreicht werden kann:

  • Aminosäuren, wie Arginin und Carnitin
  • Antioxidantien, wie etwa Glutathion und Co-Emzym Q10
  • Metallische Spurenelemente, wie Zink und Selen
  • Vitamine, wie etwa A, B9 (Folsäure), C, D und E
  • Extrakte, wie etwa Pinienrindenextrakt (Pycgnogenol)

Diese Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente sind natürlich vorkommende Nährstoffe, weswegen sind keine Nebenwirkungen zu erwarten sind. Im Gegenteil, die Steigerung der Zufuhr solcher Mikronährstoffe sorgt für signifikante gesundheitliche Vorteile, wie etwa eine Stabilisation des Immunsystems, eine positive Wirkung auf das Herzkreislauf System, sowie der Gesundheit von Haut und Haaren.

Es gibt daher keinen medizinischen Grund, der gegen die Umsetzung einer mikronährstoffreichen Ernährung für ein halbes oder ganzes Jahr spricht.

Nahrungsergänzungsmittel für die männliche Fruchtbarkeit kombinieren viele der Nährstoffe, um eine effektiv fruchtbarkeitssteigernde Pille zu erstellen.

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Literatur

  1. „“Understanding Semen Analysis“. Stonybrook, State University of New York. 1999. Retrieved 2007-08-05″
  2. http://humupd.oxfordjournals.org/content/16/3/231
  3. „Carlsen E, Giwercman AJ, Keiding N, Skakkebaek NE. Decline in semen quality from 1930 to 1991. Ugeskr Laeger 1993;155:2230-2235“
  4. „Carlsen E, Giwercman AJ, Keiding N, Skakkebaek NE. Evidence for decreasing quality of semen during past 50 years. BMJ 1992; 305:609-613“
  5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1240129
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