Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Ihre Fruchtbarkeit erhöhen können.

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung geht es bei einer Fruchtbarkeitstherapie nicht nur um eine ausgewogene Ernährung. Weitere wichtige Aspekte sind sportliche Aktivitäten, Vermeidung von schädigenden Umweltgiften und sogar die optimale Stellung beim Sex.

Treiben Sie regelmässing Sport

Regelmäßige Sporteinheiten können sowohl beim Mann, als auch bei der Frau die Fruchtbarkeit erhöhen. Leichtes Ausdauertraining und gemäßigter Kraftsport bringen den Kreislauf in Schwung und regulieren die Hormonproduktion.

Bei sportlicher Betätigung werden Endorphine ausgeschüttet, die Glücksgefühle hervorrufen und das Selbstbewusstsein stärken. Selbstverständlich purzeln nebenbei auch zusätzliche Pfunde, was ebenfalls die Fruchtbarkeit verbessert.

So starten Sie mit Sport durch

Couch-Potatoes können bereits durch vergleichsweise wenig sportliche Betätigungen viel verbessern, denn schon kleine Änderungen im Alltagsleben können die generelle Fitness und somit auch die Fruchtbarkeit steigern.

Ein schneller Spaziergang, eine gemütliche Joggingrunde oder ein Schwimmbadbesuch – und das am besten zweimal die Woche – kann schon zum Erfolg führen.

Nehmen Sie auch anstelle des Fahrstuhls die Treppen, lassen Sie das Auto in der Garage und fahren Sie mit dem Fahrrad einkaufen oder unternehmen Sie in Ihrer Mittagspause einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Die Möglichkeiten sind endlos.

Nach und nach werden Sie sich besser fühlen, mehr Kraft und Ausdauer bekommen und die vielen kleinen Veränderungen an Ihrem Körper spüren.

Bitte passen Sie Ihr Sportprogramm an Ihre persönlichen Kapazitäten an. Unternehmen Sie nur Aktivitäten, die Ihnen auch gefallen. Und führen Sie diese Aktivität auch nur in dem Maße aus, wie sie Ihnen angenehm sind.

Extreme Ausdauersportarten können auch nachteilig sein, wenn sie zu Überhitzung führen und die Spermaproduktion in den Hoden stören. Überdies sollten Männer bequeme, keine eng anliegende Sportbekleidung tragen, damit die Hoden nicht zu eng an den Körper gepresst und somit übermässig erwärmt werden.

Beim Radfahren sollten Männer auch auf Sattel verzichten, die hart sind und schmal zulaufen.

Achten Sie auf Ihr Körpergewicht

So wirkt sich das Körpergewicht auf die Zeugungsfähigkeit des Mannes aus

Ein hoher BMI (Body Mass Index) wirkt sich negativ auf die männliche Fruchtbarkeit aus. Bei übergewichtigen Männern ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie im Vergleich zu Männern mit normalem BMI weniger und geringwertigere Spermien produzieren1.

Grund hierfür sind ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt sowie eine schlechtere Blutzirkulation, die wiederum die Blutzufuhr zu den Fortpflanzungsorganen verringert.

Andererseits ist Untergewicht bei Männern auch problematisch. Fruchtbarkeitsprobleme werden dann zumeist auf einen Nährstoffmangel zurückgeführt.

So wirkt sich das Körpergewicht auf die Fruchtbarkeit der Frau aus

Studien zufolge werden Frauen, die einen BMI über 30 haben, weitaus häufiger wegen Unfruchtbarkeit behandelt, als Frauen mit einem BMI zwischen 20 und 252. Ein Grund hierfür ist, dass beleibte Frauen häufiger am Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS) leiden3.

Folge dieser Erkrankung sind große harmlose Zysten in der Gebärmutter. Diese verhindern womöglich, dass ein Ei ausgestoßen wird. Ferner kann der Hormonhaushalt der Frau ins Ungleichgewicht geraten, z. B. wenn der Blutzuckerspiegel schwankt.

Da Östrogen nicht nur in den Eierstöcken, sondern auch im Fettgewebe entsteht4, kann ein Überschuss an Östrogen aus den Fettzellen ein Hormonungleichgewicht verursachen, was vermutlich Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat5.

Zusätzliches Fettgewebe wirkt sich auch negativ auf die Blutzirkulation des gesamten Körpers aus und betrifft somit auch die Gebärmutter. Dies kann nachteilig für den Kinderwunsch sein, da die Region um die Gebärmutter große Mengen an Nährstoffen benötigt, um eine Schwangerschaft erfolgreich in Gang zu setzen.

Heilen Sie Magersucht

Ein BMI unter 18 kann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu Unfruchtbarkeit führen.

Der weibliche Körper verfügt dann nicht mehr über die nötigen Energiereserven für eine Schwangerschaft6 und verringert automatisch die Eizellenproduktion. Dies äußert sich durch die Menstruation, die entweder verspätet kommt oder ganz ausbleibt.

Wenn Sie mit regelmäßigem Sport gewährleisten, dass Ihr BMI im Durchschnittsbereich liegt und Ihr Körper gut in Form ist, können Sie beide Ihre Fruchtbarkeit erhöhen. Schon nach wenigen Kilos weniger auf der Waage erhöhen sich statistisch gesehen die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft.

Nehmen Sie Abstand von extremen Crash-Diäten, da sie den Hormonhaushalt stören und einen Mangel an wichtigen Nährstoffen hervorrufen können.

Aminosäuren und Antioxidantien verbessern die männliche Zeugungsfähigkeit um bis zu 400 %

Bestimmte Mikronährstoffe wie zum Beispiel hochdosierte Aminosäuren haben sich als sehr vorteilhaft für die Steigerung der Spermienqualität gezeigt. Mehrere Studien haben belegt, dass die Aminosäure L-Arginin direkt die männliche Fruchtbarkeit statistisch vervierfachen kann.

Laut amerikanischer Studien können sie die Anzahl und die Morphologie (Form) der Spermien verbessern7, 8, da die Hauptbestandteile von Spermienzellen, die Polyamine Spermin und Spermidin, einen hohen Anteil an Arginin enthalten.

L-Arginin wirkt sich zudem auf indirekte Weise förderlich auf die männliche Zeugungsfähigkeit aus. Es verbessert die Erektionsfähigkeit und die allgemeine Gesundheit des zukünftigen Vaters. Arginin ist daher oft als Nährstoff in Fruchtbarkeits-Nahrungsergänzungen für Männer enthalten.

Da eine Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied ist, empfehlen Fruchtbarkeitsexperten meist Produkte mit ausgewogener Nährstoffkombination statt einer hochdosierten Einzelwirkstoffkur. Wir haben alle in Deutschland erhältlichen natürlichen Nahrungsergänzungen zur Förderung der männlichen Zeugungsfähigkeit verglichen. Hier geht’s zum Vergleich.

Des Weiteren finden Sie einen nützlichen Vergleich natürlicher männlicher Potenzmittel hier:

Vergleich lesen!

Die große Menge an täglichem L-Arginin, die in einigen Produkten enthalten ist, regt ebenfalls die Spermaproduktion an und bringt gesunde, bewegliche Spermien hervor.

Nahrungsergänzungsmittel für die männliche Zeugungsfähigkeit im Vergleich

Wir haben Mikronährstoffe und Dosierungen von vielen Produkten verglichen.
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Vermeiden Sie Stress

Psychischer Stress kann den Hormonhaushalt bei Frauen und Männern negativ beeinflussen und hat sich u.a. als Ursache für so genannte idiopatische (unerklärliche) männliche Zeugungsunfähigkeit herausgestellt9. Daher sollten sich Paare mit Kinderwunsch öfter mal eine Auszeit gönnen, um Stress und Druckgefühle abzubauen.

Entspannungstechniken wie Joga und Meditation, ein stressfreier Zeitplan, ein romantisches Essen oder ein Wellness-Wochenende können für beide Partner von großem Vorteil sein und die Gefühle füreinander wieder aufleben lassen.

Ein Paar sollte diese besondere gemeinsame Zeit genießen, denn nach der Geburt ihres Kindes werden sie lange Zeit kaum Gelegenheit haben, allein und genussvoll Zeit miteinander verbringen zu können.

Sorgen Sie für einen gesunden Schlaf

Bei langandauernden Schlafdefiziten gerät auch der Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht und dies hat unerwünschte Folgen für viele Körperfunktionen. Mit zunehmendem Stress- und Cortisol-Pegel sinkt der Fruchtbarkeitsgrad bei Mann10 und Frau11.

Paare mit Kinderwunsch sollten daher sicherstellen, dass sie ausreichend und hochqualitativen Schlaf bekommen.

So wirkt sich der Schlaf auf die Zeugungsfähigkeit des Mannes aus

Schlechte Schlafgewohnheiten können auch zu Gewichtsproblemen führen – bei Mann und Frau. Fettleibigkeit vermindert die Qualität und Quantität der Spermien.

So wirkt sich der Schlaf auf die Fruchtbarkeit der Frau aus

In einigen Untersuchungen wurde eine Verbindung zwischen schlechten Schlafgewohnheiten und unregelmäßigen Blutungen (längerer Zyklus) gefunden, die rein statistisch durch den unvorhersehbaren Eisprung zu einer verminderten Fruchtbarkeit führt12 13.

Eine kleine Studie ergab auch einen Anstieg der Fehlgeburten bei Krankenschwestern, die in Nachtschichten arbeiten14.

Setzen Sie Ihre Verhütung frühzeitig ab

Theoretisch kann eine Frau nach dem Absetzen von Verhütungsmitteln sofort schwanger werden. Im Durchschnitt geht der Zyklus der Frau allerdings erst nach drei Monaten wieder in den Normalzustand über.

Nach dem Absetzen der Pille lässt sich schwer sagen, wann genau eine Frau wieder uneingeschränkt fruchtbar sein wird. Dies hängt vor allem vom Lebensstil und Gesundheitszustand der Person ab.

Es heißt, dass Agnus Castus Extrakt einer Frau nach langjähriger Pilleneinnahme helfen kann, wieder in ihren normalen Zyklus zu finden15.

Übertreiben Sie es nicht mit Genussmitteln

Der Einfluss von Koffein auf die Fruchtbarkeit

Der Einfluss von Koffein auf die Fruchtbarkeit

Die weibliche Fruchtbarkeit

Es wurde bereits mehrfach die Auswirkung von Koffein auf die weibliche Fruchtbarkeit untersucht16, jedoch ohne eindeutige Ergebnisse.

Trotzdem empfiehlt die Organisation Teratology Information Services allen Frauen mit Kinderwunsch, nicht mehr als ca. 200 mg Koffein pro Tag zu sich zu nehmen. Dies entspricht zwei Tassen Kaffee oder 2 Liter Coca Cola. Je nach Konsumverhalten ist die tägliche Höchstgrenze also schnell erreicht.

Die genaue Erklärung, wie Kaffeegenuss einen negativen Einfluss auf die weibliche Fruchtbarkeit hat, fehlt allerdings noch. Experten meinen, dass Koffein den Hormonhaushalt stört.

Die männliche Zeugungsfähigkeit

Im Gegensatz zur weiblichen Fruchtbarkeit scheint sich die männliche Zeugungsfähigkeit nicht durch Kaffeekonsum beeinflussen zu lassen. Nur in wenigen Fällen wurde bei exzessivem Konsum ein negativer Einfluss beobachtet17.

Brasilianische Forscher haben sogar herausgefunden, dass Kaffee die Beweglichkeit der Spermien verbessern kann18.

Der Einfluss von Alkohol auf die Fruchtbarkeit

Der Einfluss von Alkohol auf die Fruchtbarkeit

Während die Leber Alkohol abbaut, kann sie keine anderen Prozesse durchführen, z. B. Östrogen aufspalten. Dies kann zu einem Überschuss an weiblichen Sexualhormonen führen und so einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben19.

Übermäßiger, langanhaltender Alkoholkonsum kann die Qualität der Spermien lebenslänglich mindern20.

Noch ist nicht genau geklärt, ob ein gelegentlicher Alkoholgenuss ebenfalls die Fruchtbarkeit verringert. Daher raten Experten, nicht mehr als dreimal die Woche zur Flasche zu greifen.

Wenn Sie ganz sicher gehen möchten und Ihre Chancen verbessern möchten, dann verzichten Sie lieber gänzlich auf Alkohol.

Der Einfluss von Nikotin auf die Fruchtbarkeit

Der Einfluss von Nikotin auf die Fruchtbarkeit

Rauchen hat bei Mann und Frau eine negative Auswirkung auf die Fruchtbarkeit. Zahlreiche Studien belegen, dass die Spermien von Rauchern weniger effektiv bei der Befruchtung von Eizellen sind, schneller absterben und weniger beweglich sind21.

Sowohl die Anzahl als auch die Form der Spermien sind umso stärker betroffen, je mehr der Mann raucht.

Bei Frauen hat das Rauchen mehrere negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, da sowohl die Blutzirkulation, Hormonproduktion als auch die Einnistung in der Gebärmutter negativ negativ beeinträchtigt ist22.

Selbst Passivrauchen kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Schwangere Frauen, die sich gern mal einen Glimmstängel anzünden, müssen mit einer höheren Fehlgeburtsrate rechnen.

Außerdem sind Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, in einem schlechteren Gesundheitszustand. Daher ist es sehr zu empfehlen, dass Frauen mit dem Rauchen aufhören, sobald sie schwanger werden wollen.

Der Einfluss von Drogen auf die Fruchtbarkeit Illegale Drogen können lang anhaltende Schäden verursachen23, darunter auch die Reduzierung der Fruchtbarkeit.

Illegale Stoffe sollten daher überhaupt nicht in Frage kommen, weder während der Zeugungsphase, noch während der Schwangerschaft oder gar während der Stillzeit.

Laut einer Studie verringert Cannabis die Anzahl und Beweglichkeit der Spermazellen im Ejakulat24. Außerdem wurden mehr Spermien mit Fehlbildungen gefunden.

Kokain und andere Stoffe haben ähnliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Im schlimmsten Fall können Drogen die Gensubstanz der Spermien und Eizellen zerstören. Wenn ein Elternteil Drogen nimmt, kann dies gravierende Auswirkungen auf die langfristige Entwicklung eines Kindes haben.

Experimente mit Mäusen haben gezeigt, dass der männliche Nachwuchs von einem Weibchen, das direkt nach der Befruchtung Marijuhana zu sich genommen hat, weitreichende Entwicklungsstörungen aufweist25. Die Wirkung der psychoaktiven Komponente des Marijuanas hat auch zur Folge, dass zahlreiche Eizellen absterben, wenn sie in die Gebärmutter wandern, oder sich falsch in den Eileitern einnisten.

Wenn eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter stattfindet, wird dies in der Fachsprache als ektopische Schwangerschaft oder Extrauteringravidität bezeichnet und kann lebensbedrohliche Konsequenzen haben26.

Der Einfluss von Medizin auf die Fruchtbarkeit

Der Einfluss von Medikamenten auf die Fruchtbarkeit

Medikamente, die in den sensiblen Hormonhaushalt eingreifen, können zu Fruchtbarkeitsproblemen führen. Die Liste der Medikamente ist lang und enthält viele psychotropische Produkte, Kortisone und Blutdruckmittel sowie anabole Steroide.

Krebsbehandlungen können Patienten bis ans Lebensende unfruchtbar machen.

Fragen Sie Ihren Arzt, ob sich Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, ungünstig auf die Fruchtbarkeit auswirken können. Sollte dies der Fall sein, besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt die möglichen Alternativen.

Verringern Sie Schadstoffe

Zahlreiche Forschungen haben ergeben, dass diverse Schadstoffe eine negative Auswirkung auf die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau haben. Schwermetalle (Konservierungsstoffe) in Lebensmitteln, in der Luft und im Wasser sind genauso schädlich wie Pestizide und Plastizide.

Beispielsweise wurden bei Landarbeitern, die im Direktkontakt mit Pestiziden standen, wesentlich häufiger Abnormalitäten im Sperma festgestellt als bei Männern, die keinen Pestiziden ausgesetzt waren27.

Viele synthetisch hergestellte Substanzen weisen chemische Ähnlichkeiten zu Östrogen auf. Im schlimmsten Fall wird der Hormonhaushalt gestört, was sich negativ auf die Qualität und Quantität der Spermien auswirkt.

Auch bei Frauen können Schadstoffe zu Unfruchtbarkeit führen. Die Luft um uns herum steckt voller schädlicher Substanzen, die z. B. von Möbeln, Wandfarben, Dekorationselementen und Verpackungen abgegeben werden. Es ist schier unmöglich, sich im normalen Alltag komplett vor Schadstoffen in der Luft abzuschirmen.

Man kann jedoch versuchen, die Menge der Schadstoffe zu verringern, die man über die Luft, die Haut und die Nahrung aufnimmt.

Nehmen Sie vorrangig frische Nahrungsmittel und Bio-Produkte zu sich, aber waschen Sie Obst und Gemüse immer gründlich vor dem Verzehr. Bei Salat- und Kohlköpfen sollten Sie die äußeren Blätter entfernen.

  • Beim Kochen werden Vitamine zerstört und Spurenelemente ausgewaschen. Daher sollten Sie Gemüse nur leicht dünsten. Roh sind die meisten Sorten am gesündesten!
  • Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel mit Konservierungs- und Zusatzstoffen.
  • Minimieren Sie die Verwendung von Kunststoffprodukten, wenn Sie Essen verarbeiten und lagern.
  • Waschen Sie neue Kleidung vor dem ersten Tragen.
  • Lüften Sie Räume, in denen Sie sich länger aufhalten, und kaufen Sie keine Lufterfrischer.
  • Wenn Sie Wandfarben mit geringem Lösungsmittelgehalt verwenden, wählen Sie keine PVC-Wand- oder Bodenbeläge.
  • Verwenden Sie nur Reinigungsmittel, die weder Chlor noch künstliche Moschusverbindungen enthalten.
  • Wählen Sie keine Zahnfüllungen aus Amalgam. Falls Sie in einer Zahnarztpraxis arbeiten, sollten Sie während der Zeugungsphase kein Amalgam entfernen, da sonst der Quecksilbergehalt im Körper steigt.
  • Thunfisch, Hundshai und Schwertfisch enthalten viele Aminosäuren, jedoch auch viel Quecksilber. Genießen Sie diese Lebensmittel nur in geringen Maßen.
  • Falls Sie in Ihrem Berufsalltag mit Gift- oder Schadstoffen in Berührung kommen, sollten Sie sich fest an die Sicherheitsbestimmungen halten.
  • Da die elektromagnetische Strahlung von Bluetooth-Geräten, wie z.B. ihres Mobiltelefone oder Tablets die männliche Zeugungsfähigkeit verringert28 29, sollten Sie Bluetooth ausschalten, wenn Sie es nicht benutzen.
influence of sex positions on fertility

Haben Sie häufiger Sex

Lange Zeit waren sich Experten uneinig, ob Paare einige Tage keinen Geschlechtsverkehr haben sollten und es erst in der fruchtbaren Phase der Frau versuchen sollten. Doch jetzt heißt es, dass regelmäßiger Sex bessere Spermien hervorbringt30.

Wenn eine Frau in der richtigen Laune ist, hilft das Vaginalsekret den Spermien ans Ziel zu gelangen. Bedenken Sie bitte, dass – sofern nicht anders angegeben – Gleitgele und Cremen meist Stoffe enthalten, die Spermazellen schädigen.

Wählen Sie geeignete Sexstellungen

Die Missionarsstellung ist eine geeignete Position, um ein Kind zu zeugen. So kann das männliche Geschlechtsglied tiefer in die Vagina eindringen und die Spermien näher am Uterus ergießen.

Es wird empfohlen, dass die Frau einige Minuten auf ihrem Rücken liegen bleibt und ihr Becken ein wenig mit einem Kissen anhebt. Da sich der Gebärmutterhals und die Gebärmutter in einem leichten Winkel unterhalb der Vagina befinden, kann die Schwerkraft die Wanderung der Spermien zur Eizelle begünstigen.

Wenn ein Partner von hinten in die Vagina einer Frau eindringt, während sie auf dem Bauch liegt und die Beine dabei leicht angewinkelt haben, können noch viel mehr Spermien in die Gebärmutter gelangen. Grund hierfür ist, dass der Penis sehr weit in die Vagina gelangt und der Weg der Spermien bis zur Gebärmutter kürzer ist.

Alle sitzende oder stehende Positionen sind für den Zeugungsversuch ungeeignet. Bei diesen Stellungen fliessen durch die Schwerkraft sehr viele Spermien aus der Vagina heraus. Nur wenige Spermien können bis in die Gebärmutter vordringen und somit verringert sich die statistische Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.

Bibliographie

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1 Kommentar
  1. Ernährung ist wirklich super wichtig, in so vielen Bereichen des Lebens. Vielen Dank für den spannenden Artikel

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